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Die Roadmap erklärt

Die Softwareentwicklung ist stärker als andere Branchen von Ungewissheit gezeichnet. Die Abhängigkeiten von anderen Softwarepaketen, den umliegenden Diensten und deren beider Qualität und Zuverlässigkeit, sowie die Komplexität der zu lösenden Aufgaben variieren stark und können teilweise erst bei der Umsetzung einer Lösung in der ganzen Tiefe erkannt werden. Das führt oft zu unerwarteten Hürden, die dann wiederum Verspätungen verursachen können. Es gibt kaum eine Ingenieursdisziplin, bei der das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich wäre, und das, was dann effektiv möglich ist, so weit auseinanderklaffen.

Entwicklung in kleinen Schritten

Wir begegnen dem bei uns so, indem wir iterativ entwickeln; in typischerweise kurzen, schnell aufeinander folgenden Entwicklungsschritten. Am Ende jedes Schritts können wir so aus den gemachten Erfahrungen lernen und dann den Lösungsweg und - seltener, falls nötig - unsere Ziele adjustieren. Wir machen also kleine Schritte, brechen erfolglose Versuche ab und suchen nach alternativen Lösungen, oder gehen den Pfad weiter, der erfolgreich war.

Ferner definieren wir unsere primären Ziele in der Entwicklung in Bezug auf die Roadmap so:

  1. Wenn wir ein Veröffentlichungsdatum für eine Produktversion bekannt geben, wollen wir daran festhalten. Verschiebungen sind teuer, für uns und für unsere Kunden.
  2. Inhaltlich halten wir uns primär an die jeweils für eine Halbjahresperiode definierten Inhalte.

Dies bedeutet konkret:

  • Features und Verbesserungen, die nicht für die jeweilige Entwicklungsperiode definiert sind, packen wir nur an, wenn wir dafür genügend Zeit und Ressourcen haben.
  • Features und Verbesserungen, die sich als zu komplex erweisen, liefern wir nur in einer ersten Fassung oder brechen deren Entwicklung möglichst frühzeitig ab.

Wie gut uns das Einhalten dieser Ziele gelingt, hängt davon ab, wie gut oder schlecht wir eine bestimmte Aufgabe einschätzen können. Bei unseren neuen Produkten ist das verhältnismässig einfach, da sie eben neu sind. Bei den bewährten Produkten, die komplexer und bereits vielerorts in unterschiedlichen Setups im Einsatz sind, ist das deutlich schwieriger.

Informationen auf drei Ebenen

Wir bieten Informationen auf drei verschiedenen Ebenen an, damit Sie verfolgen können, woran wir arbeiten.

  • Die Produkte Roadmap auf unserer Website nennt nur die wichtigen Themen, an denen wir arbeiten wollen. Sie ist high-level und bietet so eine weniger detaillierte Sicht auf unsere Entwicklungsplanung. Sie richtet sich an Neukunden, sowie Kunden mit mehrheitlich fachlichem Interesse an unseren Produkten.
  • Die technische Roadmap richtet sich an Fachpersonen, die zusätzliche, eher technische Details benötigen und grob wissen müssen, wann sie welches Feature, welche Verbesserung erwarten können.
  • Die Release Notes nennen Details über neue Features und Verbesserungen in der aktuellen und in vergangenen Versionen eines Produkts. Sie ist Teil der jeweiligen Produktdokumentation (etwa hier für die Release Notes von docuteam box).

Zwei Stufen der Entwicklung und Umsetzung

Wir teilen unseren Entwicklungsplan in zwei Umsetzungsstufen ein.

In Arbeit: grosse bis mittlere Gewissheit

Bei Arbeitspaketen, wir als in Arbeit kennzeichnen, sind wir zuversichtlich, dass wir die damit angekündigten Features und Verbesserungen liefern können.

Outlook: geringere Gewissheit

Outlook nennt Features und Themen der nächsten Entwicklungsperiode. Sie benötigen noch Vorbereitung und manchmal noch ein besseres Verständnis der Anforderung bzw. des Problems unsererseits. Es handelt sich um eine Absicht. Die Entscheidung ob und wie genau solche Features und Themen umgesetzt werden, ist meistens noch nicht gefällt, weshalb jederzeit Änderungen vorgenommen werden können.